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Lernbereich 7
MINT Kompetenz

Der MINT-Bereich im Unterricht hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch weiterentwickelt. Lehrkräfte erkennen die Begabung vieler Bewerber oft in diesen Fächern, weil hier die oft noch mangelnde Sprachbeherrschung weniger im Mittelpunkt steht. Die Stiftung fokussiert in diesem Lernbereich auf zusätzliche, an die Lebenswelt des Stipendiaten anknüpfende Anregungen mit besonderem Schwerpunkt auf der Fähigkeit, sich in einer vernetzten, digitalen Gesellschaft zu bewegen. Die Bedeutung von MINT im täglichen Leben, in der Gesellschaft soll deutlich werden, mögliche Vorbehalte gegen die Fächergruppe, besonders bei den Stipendiatinnen, gilt es abzubauen und den Blick für die hervorragenden beruflichen Perspektiven zu öffnen.

 

Entwicklungsziele:

Altersgruppe I: 6 – 10 Jahre

Der Stipendiat

  • baut mögliche Vorbehalte gegen die Fächergruppe durch positives Erleben ab
  • knüpft an die eigene Lebenswirklichkeit an, forscht und experimentiert naturwissenschaftlich
  • sammelt erste spielerische Erfahrungen im Programmieren
  • kennt und nutzt Angebote des regionalen Umfeldes zu MINT
  • wird dazu ermutigt, an Wettbewerben teilzunehmen (z. B. Känguru, Energie für Ideen)
  • beschäftigt sich mit bekannten Forschern und ihren Entdeckungen
  • erwirbt mit kleinen Experimenten ein erstes Verständnis von Forschung

 

Altersgruppe II: 11 – 14 Jahre

Der Stipendiat

  • baut mögliche Vorbehalte gegen die Fächergruppe durch positives Erleben ab
  • kann in einem Schülerlabor arbeiten
  • kennt und nutzt Angebote des regionalen Umfelds zu MINT
  • erkennt die Bedeutung von Naturwissenschaft und Technik für das persönliche und berufliche Leben, für die Gesellschaft, für die Wirtschaft
  • wird dazu ermutigt, an Wettbewerben teilzunehmen (z. B. Schüler experimentieren, Chemie – mach mit!, Programmierwettbewerbe)
  • vertieft naturwissenschaftliches Grundverständnis
  • setzt sich mit Funktionsweisen von Forschung auseinander

 

Altersgruppe III: 15 – 18 Jahre

Der Stipendiat

  • wird dazu ermutigt, an Wettbewerben teilzunehmen (z.B. Jugend forscht, Internationale Mathematik-/Chemie-/Physik-Olympiade)
  • kann in einem Schülerlabor arbeiten
  • kann die objektorientierte Sichtweise zur Lösung umfangreicherer Aufgabenstellung in der Informatik nutzen
  • kennt die beruflichen Perspektiven in den MINT-Bereichen
  • wird dazu ermutigt, ein Frühstudium an der Universität aufzunehmen
  • kennt die Prinzipen einer evidenzbasierten Forschung
  • vertieft Kenntnisse in Statistik im Bereich Risikobewertung und im Gesundheitswesen

 

Naturwissenschaftliche Kompetenzen praxisorientiert fördern –
Das Naturwissenschaftliche Propädeutikum

Naturwissenschaftliche Fragestellungen fächerübergreifend behandeln, eigenständig experimentieren und wesentliche Techniken wissenschaftlichen Arbeitens praktisch anwenden – das neu eingeführte „Naturwissenschaftliche Propädeutikum“ bietet unseren Stipendiaten der Oberstufe umfassende und vor allem praxisreiche Möglichkeiten, ihre naturwissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern.

Die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen unserer Stipendiaten ist von Beginn an ein besonderes Anliegen im Rahmen des Deutschen Schülerstipendium ist: Seit jeher bilden die MINT-Fächer einen zentralen Schwerpunkt im Bildungsprogramm der Roland Berger Stiftung. Dank der Unterstützung durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wurde zum Schuljahr 2021/22 ein „Naturwissenschaftliches Propädeutikum“ eingeführt, das sich an diejenigen unserer Stipendiaten richtet, die ein ausgeprägtes Interesse an den Naturwissenschaften haben, ihre Kenntnisse aus den naturwissenschaftlichen Fächern praktisch vertiefen möchten und ein Studium im naturwissenschaftlichen Bereich bzw. ein Medizinstudium anstreben.

Mehr dazu

Seminare und Workshops

Für die verschiedenen Altersgruppen und Entwicklungsziele bieten wir passgenaue Workshops und Seminare für unsere Stipendiaten an, wie zum Beispiel die Forscher Ferien an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Telekom-Stiftung: