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Return –
Stipendiaten tanzen sich zurück ins Leben

Wieder glücklich sein, Freunde und Familie treffen, Spaß in der Gemeinschaft haben, ein Zurück in ein Leben ohne Verunsicherung – Stipendiaten formulieren ihre Gedanken zum Thema Rückkehr. Nach zwei Jahren Pandemie ist der Wunsch nach einem unbeschwerten Miteinander groß. Und dies kommt derzeit bei unserem Tanzprojekt für die Stipendiaten der Metropolregion Rhein-Neckar, aus Kirn und dem Saarland deutlich zum Ausdruck. Den Titel für das Stück hätte der bekannte Choreograph Alan Brooks nicht besser wählen können: „Return“.

„Return ist ein Wort, das im Augenblick so viel für so Viele bedeutet. Nach zwei Jahren Pandemie hat jeder einen anderen Wunsch oder eine andere Idee, wohin sie oder er gerne zurückkehren würden.  Ich wollte erleben und zeigen, wie die Stipendiaten der Roland Berger Stiftung zurück kommen - zu ihren Träumen, zu ihrer Zukunft und wieder zueinander. Es ist mir eine Freude zuzuschauen!“, betont Alan Brooks. 

Im November 2021 war der große Probenstart mit knapp 70 Stipendiaten im Alter von acht bis 18 Jahren in Mannheim. Die Freude, die Mitstipendiaten wieder in Präsenz zu sehen, war riesig. Endlich, nach monatelagen digitalen Zoom-Seminaren konnten sie sich persönlich treffen - eine besondere Stimmung in einer besonderen Zeit mit ganz persönlichen Erlebnissen.

Die Rückkehr unserer Stipendiaten auf die Bühne läuft indes nicht ohne Hindernisse:  Wegen der hohen Infektionszahlen mussten die Probentermine im Januar komplett abgesagt werden, die Treffen im Februar wurden umgeplant oder fanden per zoom statt oder nur kleine Gruppen kamen zusammen, um den nötigen Abstand halten zu können. Die Pläne für März und April wurden wieder neu zusammengestellt. Die Rückkehr kommt nicht in einem großen Schwung, sondern tastend und umsichtig.

Der Begeisterung für das Projekt tut dies allerdings keinen Abbruch: Trotz Masken und regelmäßigen Tests tanzen sich die Stipendiaten sozusagen ins Leben zurück. Dies liegt auch daran, dass sie nicht allein eine streng vorgegebene Choreographie umsetzen, sondern ihre persönlichen Empfindungen tänzerisch zum Ausdruck bringen können. „Was die Stipendiaten bis jetzt bei den Proben gezeigt haben, hat mich und mein Team in ihrer Ehrlichkeit und ihrer Offenheit tief berührt. Es ist ihr Leben, ihr Stück, ihre Rückkehr“, so Brooks.

Die Premiere findet am 11. Juni 2022 in Frankenthal statt - das große Ziel, das unsere Stipendiaten im Blick haben. Sie freuen sich schon jetzt vor Publikum ihre Rückkehr auf die Bühne – und ins analoge Leben - präsentieren zu können.

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