Mentorinnen und Mentoren aus Berlin und Brandenburg sahen sich am 15. Juni „live“ bei einer Video-Konferenz. Das digitale Mentorentreffen war  - wie bereits in den Regionen Nord, Hessen, NRW und Baden-Württemberg - den weiterhin geltenden Corona-Maßnahmen geschuldet, die die Stiftung sehr ernst nimmt. Koordinatorin Barbara Loos begrüßte die Damen und Herren nach monatelanger Pause, in der nur schriftlich oder per Telefon kommuniziert werden konnte. Mit von der Partie am 15. Juni waren auch die regionale Projektleiterin, Katja Kurzweg, und Martina Seidel als Koordinatorin des Mentorenprogramms und der Ferienakademien.

Wie ist es den Ehrenamtlichen während des „strengen“ Lockdowns in den vergangenen Monaten ergangen? Wie konnten sie Kontakt zu ihrem Mentee halten, welche Probleme gab es? Nachdem erst einmal alle technischen Hürden überwunden waren, stellte sich heraus: Der persönliche Erfahrungsaustausch tat einfach gut! Als besonders hilfreich erwies sich in Berlin und Brandenburg ebenso wie in den anderen Regionen das Gespräch mit den jeweiligen regionalen Projektleiterinnen und -leitern, die während des Lockdowns alle medialen Möglichkeiten genutzt hatten, um mit den Stipendiaten in Verbindung zu bleiben.

„Wir ermutigen die Mentoren, sich auch weiterhin via Skype und anderen digitalen Medien mit ihren Mentees auszutauschen“, so Netzwerk-Koordinatorin Barbara Loos. „Viele gehören zu den Covid-19-Risikogruppen. Niemand soll denken, er oder sie müsse sich jetzt schnell wieder mit seinem Mentee treffen, weil die Schule des Mentees wieder geöffnet hat oder weil andere Mentoren das tun. Jeder Mentor muss seine Entscheidung individuell treffen, und in jedem Fall hat er dabei die vollste Unterstützung der Stiftung.“

Über die abschließende Frage, wie ihnen die Video-Konferenz gefallen habe und ob sie sich eine Fortsetzung der Treffen in diesem Format wünschen, stimmten die Mentorinnen und Mentoren mit vorbereiteten Smiley-Karten ab: Das Votum war sehr positiv, siehe Foto. Die Video-Konferenzen der noch ausstehenden Regionen folgen in den nächsten Wochen. Nach dieser ersten Runde können und sollen sich die Ehrenamtlichen mit den Projektleitern per Video-Schalte zusammentun, wann immer Bedarf besteht.