Für eine gerechte Chancenverteilung

Die Roland Berger Stiftung widmet sich zwei Zwecken, beide dienen dem Ziel einer gerechteren Chancenverteilung: Mit dem Deutschen Schülerstipendium werden begabte, leistungswillige und engagementbereite Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen gefördert. Mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde werden weltweit Personen und Organisationen ausgezeichnet und unterstützt, die sich auf vorbildliche Weise – und häufig unter Einsatz ihres eigenen Lebens – für die Menschenrechte einsetzen.


Das Deutsche Schülerstipendium

Mit dem Deutschen Schülerstipendium hat die Roland Berger Stiftung ein erfolgreiches Modell zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Start­bedingungen entwickelt. Nicht die Herkunft, sondern das Talent eines jeden Einzelnen soll über den Bildungserfolg entscheiden. Jeder Stipendiat erhält einen individuellen Förderplan, der ihn gezielt nach seinen Begabungen und Bedürfnissen unterstützt. Eine der wesentlichen Säulen im Deutschen Schülerstipendium ist die Begleitung jedes Stipendiaten durch einen ehrenamtlichen Mentor. Der Mentor ist für die Schüler eine zentrale Vertrauensperson und steht ihnen als Mittler zwischen Eltern­haus, Schule und Stiftung zur Seite. Derzeit werden bundesweit über 700 Kinder und Jugendliche vom Grundschulalter bis zum Abitur gefördert. Das stiftungseigene Alumni-Netzwerk umfasst inzwischen 280 ehemalige Schülerstipendiaten.


Der Roland Berger Preis für Menschenwürde

Um vorbildliches Menschenrechtsengagement zu ehren und zu fördern, stiftet die Roland Berger Stiftung regelmäßig den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Der Preis wird in Berlin verliehen an „natürliche oder juristische Personen, Institutionen oder Gemeinschaften, die sich vorbildlich und erfolgreich für Menschenwürde und Menschenrechte einsetzen.“ Damit, so formuliert die Stiftungssatzung weiter, „soll das uneingeschränkte und nachhaltige Bekenntnis aller Deutschen zu diesen Werten doku­mentiert und ein Anreiz für Dritte geschaffen werden, sich ebenfalls für Menschenwürde zu engagieren.“ Das Preisgeld ist zweckgebunden und wird von den Preisträgern für ihre Arbeit zur Förderung von Menschenwürde und der Menschenrechte eingesetzt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Stiftung mit dem Preis insgesamt 17 Personen und Organisationen aus allen Teilen der Welt ausgezeichnet.

Seit 2015 engagiert sich die Roland Berger Stiftung auch für jugendliche Flüchtlinge: Auf Grundlage des Deutschen Schülerstipendiums erarbeitet die Stiftung Bildungs­programme für junge Flüchtlinge und betreut sie als freier Träger der Jugendhilfe in eigenen Wohngruppen. Ziel ist, dass jeder Jugendliche im Programm eine seinen Begabungen entsprechende Aus­bildung durchlaufen kann und langfristig in der Lage ist, ein eigenständiges Leben in Deutschland zu führe

Die Roland Berger Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Sie wurde von Prof. Dr. h.c. Roland Berger am 27. März 2008 gegründet und ist mit einem Stiftungskapital von 50 Millionen Euro aus dem persönlichen Vermögen des Stifters dotiert. 

Die Roland Berger Stiftung auf einen Blick