Wir trauern um Kofi Annan

Die Roland Berger Stiftung trauert um Kofi Annan, den langjährigen Vorsitzenden des Preisvergabekomitees für den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen ist am 18. August 2018 im Alter von 80 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben.

Kofi Annan machte es zu seiner Lebensaufgabe, für mehr Gerechtigkeit weltweit zu kämpfen. Der ghanaische Diplomat war von 1997 bis 2006 Generalsekretär der Vereinigten Nationen und der erste schwarzafrikanische Vertreter in diesem Amt. Im Jahr 2001 erhielt Annan gemeinsam mit den Vereinten Nationen den Friedensnobelpreis für seinen „Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“.

In großer Dankbarkeit erinnern wir uns an den stets hoch engagierten Einsatz Kofi Annans als Vorsitzender unseres Preisvergabekomitees. Unter seiner Leitung haben wir beispielhafte Kämpfer für die Menschenwürde ausgezeichnet, wie u.a. die tunesische Menschenrechtsanwältin Radhia Nasraoui, den Gründer und Direktor des Arabic Network for Human Rights Information (ANHRI) Gamal Eid, den syrischen Menschenrechtsaktivisten Mazen Darwish, die iranische Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi sowie die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Kofi Annan hat den Roland Berger Preis für Menschenwürde durch sein eigenes Vorbild geprägt, das uns auch in Zukunft weiter leiten wird.

19. August 2018
Prof. Dr. h.c. Roland Berger und das Team der Roland Berger Stiftung

Bildquelle: Getty Images

News

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Mazen Darwish erhält Shalompreis der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Erfolgreicher Einsatz für die Menschenrechte in Syrien: das von Mazen Darwish gegründete Zentrum für Meinungsfreiheit erhielt den Shalompreis der Katholischen Universität Eichstätt.


Ein Modell, das Schule macht

Mit dem Deutschen Schülerstipendium fördert die Roland Berger Stiftung inzwischen 700 Schülerinnen und Schüler bundesweit. Seit 2017 wird das Stipendium ausschließlich an Partnerschulen vergeben, knapp 50 Partnerschulen in ganz Deutschland konnte die Stiftung bereits für ihr Förderprogramm begeistern. Der Vorteil des Partnerschulmodells liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Lehrkräften. Die Projektleiter können sich regelmäßig mit ihnen über die jeweiligen Bedürfnisse der Stipendiaten austauschen und erhalten Rückmeldungen über die Wirksamkeit der Förderung im Unterricht.

Hier erfahren Sie mehr über das Partnerschulmodell und die Schulstandorte.


Im Zeichen der Menschenwürde

2017 wurde der Roland Berger Preis für Menschenwürde bereits zum siebten Mal verliehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Stiftung mit dem Preis insgesamt 17 Personen und Organisationen aus allen Teilen der Welt ausgezeichnet, darunter u.a. die Frauenrechtlerin Ann-Marie Caulker aus Sierra Leone (siehe Foto). Sie alle verbindet ihr unermüdlicher und erfolgreicher Einsatz für den Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte.

Wollen Sie mehr über den Roland Berger Preis für Menschenwürde und über die bisherigen Preisträger erfahren? Dann lesen Sie hier weiter!