Neues aus dem Deutschen Schülerstipendium

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Schülerstipendium

„Warum tun Sie das?“ Befragung zum Mentorat

98 ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren der Roland Berger Stiftung hatten im Zeitraum Februar bis April 2019 an einer umfangreichen Online-Befragung der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt teilgenommen. Dafür bedanken wir uns noch einmal herzlich! Der hohe Rücklauf an Antworten war mit der Grund dafür, dass sich der Lehrstuhl für Sozial- und Organisationspsychologie von Prof. Dr. Elisabeth Kals entschied, die Roland Berger Stiftung getrennt und eingehend zu untersuchen. Anlass war eine eigentlich stiftungsübergreifende Studie über das Engagement von Mentorinnen und Mentoren.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse: In ihrer Gesamtheit glauben unsere Mentorinnen und Mentoren nicht, dass das Bildungssystem in Deutschland gerecht ist. So lehnen sie die Aussage „Im Großen und Ganzen erhalten Kinder in Deutschland gleichberechtigt die Bildung, die ihnen zusteht“, mehrheitlich ab. Gleichzeitig wünschen sie sich mehr staatliches Handeln. Das heißt nicht, dass sie die Aufgabe, mehr Chancengerechtigkeit zu schaffen, allein beim Staat verorten. Eine große Mehrheit stimmte dieser Aussage zu: „Verantwortlich für ein gerechtes Bildungssystem in Deutschland bin ich selbst, indem ich mich politisch engagiere.“ Den Staat sehen die Mentorinnen und Mentoren vor allem in der Pflicht, ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. 

Erfreulich war der hohe Grad an Identifikation mit den Zielen des Deutschen Schülerstipendiums, den die Mentorinnen und Mentoren beschreiben. Am meisten können sie sich mit dem Ziel identifizieren, die Mentees in der Entfaltung ihres Wesens und ihrer Identität zu fördern. Ebenfalls zu erfahren war, dass sich die Mentorinnen und Mentoren von der Stiftung sehr wertgeschätzt fühlen und die Vorbereitung und Begleitung ihres Mentorats durch die Roland Berger Stiftung mehrheitlich als sehr gelungen erleben.

Die komplette Studie finden Sie hier