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Alumni

Impulswerkstatt in Weimar

Impulswerkstatt. Facetten entdecken – Erfahrungen ermöglichen                                    
Zentrales Alumni-Treffen vom 20.-22.10.2017 in Weimar

Am Freitag, dem 20.10.2017, fand für die Alumni der Roland Berger Stiftung in Weimar in der EJBW (Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte) mit der Impulswerkstatt das dritte Zentrale Treffen in diesem Jahr statt.

Bei der Impulswerkstatt handelt es sich um eine Art „Ideenaustausch“. Im Vorfeld wurde allen Alumni die Möglichkeit gegeben, eigene Kurse anzumelden und somit Inhalte aus ihrem Fachgebiet oder auch ausgefallene Hobbys vorzustellen und mit den anderen Alumni zu teilen. Letztes Jahr war für dieses Format unter großem Anklang bei den Alumni Premiere.

Nach den organisatorischen Hinweisen und dem darauffolgenden Abendessen ging es zum ersten Programmangebot des Wochenendes. Wir durften eine Stadtführung durch Weimar erleben, jedoch war dies keine gewöhnliche. Bei dieser Stadterkundung wurden uns 10 nicht alltägliche Geschichten über Weimar und die Weimarer Geschichte erzählt. Wir mussten entscheiden, ob diese wahr oder gelogen waren. Dies führte zu hitzigen Diskussionen und war eine gelungene Abwechslung zu den gewöhnlichen Stadtführungen.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück zu den im Vorfeld ausgewählten Workshops. Hier hatte man die Möglichkeit, zwischen einem Hip-Hop-Workshop, einem Workshop zum Thema Wie überlebe ich im Ausland? oder einer Diskussionsrunde zum Thema  „Die Würde des Menschen ist unantastbar...“ –  Eine Einführung in den Grund- und Menschenrechtsschutz zu entscheiden.

Nach dem Mittagessen folgte ein zweiter Seminarblock, welcher ebenfalls durch die ehemaligen Stipendiaten initiiert wurde. Hierbei konnte man zwischen einem Medizinworkshop  und dem Seminar Kann deine Geschichte etwas verändern? wählen. Der Medizinworkshop bot die Möglichkeit, in verschiedene medizinische Fachbereiche zu schauen und vor allem viel über den eigenen Körper zu lernen. Ob unsere Geschichte wirklich etwas verändern kann, durften wir im anderen Workshop selbst ausprobieren, indem wir kurze Episoden aus unserem Leben erzählen und innerhalb der Gruppe teilen konnten.

Am frühen Abend des Samstages stellte sich Frau Piatzer dann noch unseren Fragen zur Weiterentwicklung des Schülerstipendiums und auch zur Rolle des Alumni-Netzwerkes. Der Austausch war sehr rege und keine Frage blieb unbeantwortet.

Danach folgte das angekündigte „Grillen“. Wichtig sei hierbei zu erwähnen, dass es in Thüringen nicht üblich ist „Grillen“ zu sagen, sondern „Braten“. Nach dem leckeren „Braten“ war Zeit für ein lockeres Zusammenkommen in der „Disko“. Es war eine ideale Möglichkeit, um einander kennenzulernen und sich auszutauschen.

Am Sonntagvormittag konnte man sich nochmals zwischen zwei Workshops entscheiden. Neben einem Grundkurs zur Gebärdensprache gab es die Alternative, sich mit Geschlechterrollen und ihren Auswirkungen auf unser Leben auseinanderzusetzen. Nach dem Mittagessen stand die Abschlussrunde mit integrierter Evaluation auf dem Programm. Die Anregungen, die dabei zur Sprache kamen, sollen den Alumni-Sprechern auf ihrer Tagung Ende November in München als Anregung für die Programmgestaltung des nächsten Jahres dienen.

Insgesamt war es ein super Wochenende. Es herrschte eine ungetrübt positive Stimmung und es war für jeden etwas dabei. Auch die Neulinge wurde sehr gut aufgenommen und diese haben sich auch bestens integriert. Rundum war es ein gelungenes Wochenende und wir freuen uns im nächsten Jahr auf die Fortsetzung dieser tollen Idee.

von Benjamin Groß und Nicole Heßberg