Kein Talent verlieren

Ein bundesweit einmaliges Modellprojekt für begabte Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen wurde zum Schuljahr 2014/15 in Ingolstadt gestartet: Die erste öffentliche Profilschule, die eine intensive und individuelle Förderung ab der 3. Klasse Grundschule bis zum Abitur ermöglicht.


Mit individueller Förderung zum Abitur

Solange die Schule, die auf dem Gelände des Christoph-Scheiner-Gymnasiums geplant ist, noch nicht fertiggestellt ist, sind die 3. und 4. Klasse an der Grundschule Auf der Schanz und die Klassen ab Jahrgangsstufe 5 am Christoph-Scheiner-Gymnasium angesiedelt.  Ziel des Kooperationsprojekts der Bayerischen Staatsregierung, der Stadt Ingolstadt, der Roland Berger Stiftung und der AUDI AG ist es, begabten, lernwilligen und engagierten Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen den Weg zum Abitur zu ermöglichen.

Derzeit besuchen 76 Schülerinnen und Schüler die Profilschule, 22 an der Grundschule, 54 am Gymnasium.

Unter dem Leitgedanken „Kein Talent verlieren“ wird an der Profilschule folgendes Förderkonzept umgesetzt: Ein rhythmisierter Ganztag, in dem sich Lern- und Erholungsphasen abwechseln sowie Unterrichtsvertiefung in kleinen Lerngruppen am Nachmittag. Um ideale Lernvoraussetzungen zu schaffen, werden die Schülerinnen und Schüler zusätzlich durch einen Sozialpädagogen unterstützt. Die maximale Klassengröße beträgt 18 Kinder.

Alle Schüler sind zugleich Stipendiaten des Deutschen Schülerstipendiums der Roland Berger Stiftung. Das heißt, dass für jedes Kind in Absprache mit den Lehrkräften ein individueller Förderplan erstellt wird. Die Förderung ist passgenau auf die Talente und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ausgerichtet und basiert auf den zehn Lernbereichen des Deutschen Schülerstipendiums. Der Besuch der Profilschule setzt die Aufnahme in Förderprogramm der Roland Berger Stiftung voraus und ist kostenfrei.

Ihre Ansprechpartnerin

Evelin Boden

Das Deutsche Schülerstipendium:
Projektleiterin Schulprojekt Ingolstadt

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