Heute schon an morgen denken

In Deutschland sind die Bildungschancen ungerecht verteilt - das ist keine neue Erkenntnis, sondern eine Tatsache, die seit der ersten internationalen Vergleichsstudie PISA im Jahr 2000 regelmäßig neu belegt wird. Es liegt in unser aller Verantwortung, gegen diese soziale Schieflage vorzugehen: Wir müssen jedem jungen Menschen die Chance geben, das Beste aus seinen Begabungen zu machen. Bildung ist weit mehr als das Vermitteln von Wissen und Können. Mit dem Deutschen Schülerstipendium nimmt die Roland Berger Stiftung die gesamte Persönlichkeit ihrer Stipendiaten in den Blick und hilft ihnen durch ein maßgeschneidertes Förderprogramm, ihre Talente zu entfalten und sich zu selbstständigen, verantwortungsbewussten jungen Menschen zu entwickeln. Wer in das Deutsche Schülerstipendium investiert, investiert in die Zukunft unserer Gesellschaft. Zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen in ganz Deutschland haben das erkannt und fördern das Programm bereits. Mit jedem Beitrag wächst die Möglichkeit, noch mehr Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen die Chance auf eine begabungsgerechte Ausbildung zu eröffnen.

Überzeugt? Wenn auch Sie Verantwortung übernehmen und einen Beitrag zu mehr Bildungsgerchtigkeit leisten wollen, werden Sie Förderer des Deutschen Schülerstipendiums.

Förderer im Kurzinterview


Zwei Fragen an Dr. Dirk Ippen

Die Ippen Stiftung fördert seit 2016 maßgeblich das Bildungsprogramm der Roland Berger Stiftung. Was hat Sie an dem Konzept überzeugt?
Auch begabte junge Menschen haben es sehr schwer, einen erfolgreichen Schulweg einzuschlagen, wenn sie aus einem bildungsfernen und vielleicht sogar zerrütteten Elternhaus kommen. Hier überzeugt uns das Konzept der Roland Berger Stiftung, auf die einzelnen Schulen direkt zuzugehen. Im Mittelpunkt der Förderung stehen weniger Geldzahlungen als das Bemühen über die jeweiligen Projektleiter sowie den Mentoren den Stipendiaten Bildungserlebnisse zu geben und für sie feste Bezugspersonen zu sein. Die Erfolge dieser ganzen Arbeit können sich sehen lassen. Die Geförderten haben überdurchschnittlich gute Abschlusszeugnisse.

Ein besonderes Anliegen ist für Sie die Förderung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Wo sehen Sie hier die größten Herausforderungen?
Nach meiner Auffassung sind junge Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, eher eine Chance für unser Land als eine Bürde. Natürlich bilden kulturelle Unterschiede und vor allem die Sprachbarriere eine große Herausforderung. Hier sehe ich in der intensiven Zuwendung zu den unbegleiteten Jugendlichen eine große Chance. Als private Stiftung mit entsprechenden Mitteln können wir z.B. für Deutsch-Unterricht mehr leisten als es den öffentlichen Schulen möglich ist.

Dr. Ippen ist Mitglied im Kuratorium der Roland Berger Stiftung


Zwei Fragen an Meike Leupold

Die Dietmar Hopp Stiftung fördert seit 2011 das Deutsche Schülerstipendium in der Metropolregion Rhein-Neckar und zählt damit zu den langjährigen Wegbegleitern der Roland Berger Stiftung. Was macht für Sie die Besonderheit des Stipendienprogrammes aus?
Die Roland Berger Stiftung spürt junge Talente mit schwierigen Startbedingungen auf und fördert diese konsequent und ganzheitlich. Das Deutsche Schülerstipendium bietet optimale Chancen: Die Schülerinnen und Schüler profitieren von der individuellen Förderung in zehn Lernbereichen, dem großen Netzwerk und von der persönlichen Begleitung durch einen ehrenamtlichen Mentor. So können die Kinder und Jugendlichen ihre Potentiale frei entfalten und sich neue Horizonte eröffnen.

Sie unterstützen das Programm nicht nur finanziell, sondern suchen auch den persönlichen Kontakt zu den Stipendiaten. Wie erleben Sie diese jungen Menschen und was möchten Sie als Förderer ihnen mit auf den Weg geben?
In den vergangenen Jahren haben wir junge Stipendiaten in verschiedenen Kontexten kennen gelernt wie zum Beispiel in den Jurysitzungen, bei Workshops oder bei gemeinsamen Besuchen auf der alla hopp!-Anlage. Am meisten hat mich mein Besuch der Kinderoper „Eloise“ beeindruckt, da dort eindrücklich auf der Bühne zu sehen war: Aus den geförderten Kindern werden mit den Jahren selbstbewusste, talentierte und strahlende junge Erwachsene. Daher möchte ich den Stipendiaten mitgeben: Vertraut auf euch und eure Ziele, dann werdet ihr sie erreichen können!

Meike Leupold ist Stiftungsleiterin der Dietmar Hopp Stiftung

Die Förderer im Überblick

Sowie als Privatpersonen: Swantje und Georg von Werz; Friederike und Dr. Thomas Enders; Klemens Gutmann.

Susanne Streicher

Referentin des Vorstandes
Geschäftsführerin gGmbH

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