Befragung der Alumni zum Mentorenprogramm durch KU Eichstätt

Unsere Alumni betrachten die Unterstützung durch ihre Mentorinnen und Mentoren rückblickend als überaus positiv und entscheidend für ihren Werdegang, ihr Selbstbild und ihre Motivation. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer Befragung zum Mentorenprogramm durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die im Frühjahr 2018 stattgefunden hat.

Ausgewertet wurden die Antworten von insgesamt 73 Alumni männlichen und weiblichen Geschlechts, die zum Zeitpunkt der Befragung zwischen 18 und 27 Jahre alt waren. 75 Prozent der Antwortenden studierten an einer Hochschule. Unter Supervision des Lehrstuhls Sozial- und Organisationspsychologie wurden sie im Rahmen zweier Bachelor-Arbeiten online und anonym befragt.

Die Antworten zeigen, wie entscheidend das Engagement der Mentorinnen und Mentoren für die Persönlichkeitsentwicklung der Alumni ist. So betonten viele, dass das Mentorenprogramm und das Stipendium entscheidend für ihr positives Selbstbild gewesen sei und ihnen geholfen habe, ihre persönlichen und berufsbezogenen Stärken zu erkennen. Vor allem die vertrauensvollen Gespräche über schulische und private Probleme, über die Familie und die berufliche Zukunft wurden rückblickend hoch geschätzt. Hier waren die Mentoren oft DIE Ratgeber der Stipendiatinnen und Stipendiaten. 

Auf die Frage, welche gemeinsamen Aktivitäten mit den Mentoren ihnen am meisten geholfen hätten, wurde durchweg der kulturelle Bereich genannt, zu dem die meisten Stipendiaten ohne Mentoren wohl kaum Zugang gefunden hätten. Fast 90 Prozent der Antwortenden äußerten generell eine große Dankbarkeit gegenüber der Stiftung und den Mentoren. Sie fühlen sich in ihrem Selbstwertgefühl, ihrer Stabilität, ihrer Werteorientierung und in ihrer Berufsfähigkeit deutlich gestärkt. 

Das Mentorenprogramm hat sich als tragende Säule des Schülerstipendiums bewährt. Probleme wurden von den Alumni kaum genannt. Als Veränderungsvorschlag wurde angeregt, die Mentorentandems (Mentor & Mentee) innerhalb der gesamten Gruppe stärker zu vernetzen und in Zukunft auch Alumni als potenzielle Mentoren anzusprechen, sobald sie im Beruf Fuß gefasst haben. 

Zum Schluss noch ein Zitat eines Alumnus: „Ich bin unfassbar dankbar über die 6 Jahre im Stipendium und über den weiteren Kontakt mit anderen Stipendiaten ... Ich denke ohne meine Zeit in der Roland Berger Stiftung hätte ich mich niemals so entwickelt, wie ich jetzt bin. Einfach ein ganz großer Dank an alle, die das ermöglicht haben, und vor allem an meinen Mentor und die Projektleiter, welche mich in jeder Lebenssituation unterstützt haben!“ 

Sie wollen mehr erfahren über das Mentorat im Deutschen Schülerstipendium? Dann lesen Sie hier weiter...