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Roland Berger: „Mehr Digitalität an unseren Schulen schafft mehr Bildungsgerechtigkeit.“

München, 10. September 2020
Pressemitteilung zum Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder,
am Dürer-Gymnasium in Nürnberg, Partnerschule der Roland Berger Stiftung

 

Zum Start des Regelunterrichts an bayerischen Schulen hat der Unternehmer und Stifter Prof. Dr. Roland Berger erneut dazu aufgerufen, digitales Lernen an die Spitze der bildungspolitischen Agenda zu setzen und die Voraussetzungen für digitalen Unterricht in allen Bundesländern zu schaffen. Er tat dies während eines Besuchs des Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, am Dürer-Gymnasium in Nürnberg. An dieser Schule hatte Söder 1986 sein Abitur abgelegt. Das Dürer-Gymnasium ist eine von derzeit 56 Partnerschulen der Roland Berger Stiftung.

Anwesend war auf freundliche Einladung der Schulleitung unter OStD Reiner Geißdörfer auch der Nürnberger Oberbürgermeister, Marcus König. Sie informierten sich im Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b des Dürer-Gymnasiums über die Möglichkeiten, digitale Tools im Unterricht, beim Üben zuhause oder beim Homeschooling einzusetzen. Die Klasse ist eine von zwei Profilklassen an der Schule, in denen jeweils 18 begabte Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen gefördert werden. Ein zentraler Baustein des Curriculums ist Digitale Souveränität

„Ich freue mich besonders, dass der Ministerpräsident heute nicht nur seine alte Schule besucht, sondern sich auch die Zeit nimmt, unsere Profilklassen kennenzulernen“, unterstrich Roland Berger. „2013 haben wir diese Klassen zusammen mit dem Freistaat ins Leben gerufen. Hier lernen intelligente und engagierte junge Menschen. Sie alle hatten es nicht leicht, die Eltern können sie aus verschiedensten Gründen nicht so unterstützen, wie es ihr Talent verdient.“

„Wir helfen diesen jungen Menschen mit einem ganz besonderen Unterstützungspaket: Mit individueller Förderung, einer intensiven Betreuung durch Mitarbeiter unserer Stiftung, die an der Schule tätig sind, und durch eine digitale Infrastruktur mit Lerntools. Dieser digitale Vorsprung war entscheidend in der Zeit des Corona-Lockdowns: Unsere Stipendiaten wurden nicht ‚abgehängt‘, sondern kontinuierlich betreut.“ Roland Berger dankte der Schulleitung und den Lehrkräften für ihr herausragendes Engagement und betonte den Modellcharakter für die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Es dürfe nie wieder passieren, dass Kinder während eines Lockdowns regelrecht „vom Radar“ verschwinden, weil die Voraussetzungen für digitale Kommunikation fehlen. „Mehr Digitalität an unseren Schulen schafft mehr Bildungsgerechtigkeit.“ 

Auch Schulleiter Reiner Geißdörfer unterstrich den Modellcharakter des gemeinsamen Engagements: „Die Corona-Krise zeigt die Richtung auf, in die sich unser Bildungssystem entwickeln sollte: Kleinere Klassen, gemeinsame Betreuung durch Lehrkräfte und Sozialpädagogen und eine Ausrichtung der schulischen Bildung an Werten und Innovation. Das bietet die Roland Berger Stiftung gemeinsam mit dem Dürer-Gymnasium.“ Der Erfolg zeige sich unmittelbar: „Im vergangenen Schuljahr war keine Berger-Stipendiatin und kein Berger-Stipendiat gefährdet – trotz der teils sehr schwierigen Startbedingungen, die diese Kinder hatten, gehören sie zu den erfolgreichsten Klassen der Schule.“

Mehr Informationen und Bilder von der Veranstaltung zum Download (https://www.rolandbergerstiftung.org) stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

 

Pressekontakt:                
Roland Berger Stiftung                                         
Ellen Daniel
Pressesprecherin                                
Tel.      +49 89 954-4526-24
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ellen.daniel@rolandbergerstiftung.org                 

Die Roland Berger Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Sie wurde von Prof. Dr. h.c. Roland Berger am 27. März 2008 gegründet. Die Roland Berger Stiftung ist mit einem Stiftungskapital von zunächst 50 Millionen Euro aus dem persönlichen Vermögen des Stifters dotiert und dient dem Ziel einer gerechteren Chancenverteilung: Mit dem Deutschen Schülerstipendium fördert sie begabte Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen auf ihrem Bildungsweg zum Abitur.