Im Zeichen der Menschenwürde

Tagtäglich werden die Menschenrechte in vielen Teilen der Welt missachtet und mit Füßen getreten. Mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde würdigt die Roland Berger Stiftung weltweit Menschen und Organisationen, die sich konsequent dem Kampf gegen jede Form der Menschenrechtsverletzung verschrieben haben. In ihrem unermüdlichen Einsatz für den Schutz der Menschenwürde und den toleranten, friedvollen Umgang miteinander lassen sie sich durch Unverständnis, Rückschläge und manchmal sogar lebensgefährliche Bedrohungen nicht von ihrem Weg abbringen. Der Roland Berger Preis für Menschenwürde unterstützt sie dabei, ihr Anliegen durchzusetzen.

2019 möchten wir mit dem Preis Akteure in Europa auszeichnen. Anlass ist unsere Sorge um die Stabilität unserer europäischen Demokratien im Kontext einer sich gravierend verändernden Weltordnung. Wir beobachten beunruhigt, wie in vielen europäischen Ländern der Rechtspopulismus erstarkt; wie in einigen Ländern die Versuche zunehmen, die Pressefreiheit einzuschränken; wie Hasskommentare sowie Fake News den sozialen Zusammenhalt gefährden. Wir glauben jedoch an die Kraft der Bildung. An das Engagement von Jugendlichen. Wir sehen, dass sich zahlreiche Menschen für den Erhalt eines weltoffenen, demokratischen, ja, menschenwürdigen Europas einsetzen. Dieses Engagement möchten wir sichtbar machen, indem wir herausragende Beispiele transeuropäischen Engagements mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde auszeichnen.

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News

Die Roland Berger Stiftung steht in engem Kontakt zu ihren bisherigen Preisträgern und berichtet regelmäßig über deren aktuellen Projekte. Hier können Sie sich über die Menschenrechtsarbeit unserer Preisträger informieren und alle News rund um den Roland Berger Preis für Menschenwürde nachlesen.

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Menschenwürdepreis Stiftung

Wir trauern um Kofi Annan

Die Roland Berger Stiftung trauert um Kofi Annan, den langjährigen Vorsitzenden des Preisvergabekomitees für den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen ist am 18. August 2018 im Alter von 80 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben.

Kofi Annan machte es zu seiner Lebensaufgabe, für mehr Gerechtigkeit weltweit zu kämpfen. Der ghanaische Diplomat war von 1997 bis 2006 Generalsekretär der Vereinigten Nationen und der erste schwarzafrikanische Vertreter in diesem Amt. Im Jahr 2001 erhielt Annan gemeinsam mit den Vereinten Nationen den Friedensnobelpreis für seinen „Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“.

Wir danken Kofi Annan für seinen stets hoch engagierten Einsatz als Vorsitzender unseres Preisvergabekomitees und erinnern uns mit großer Dankbarkeit an viele unter seiner Leitung mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde ausgezeichnete Kämpfer für die Menschenwürde weltweit, u.a. die tunesische Menschenrechtsanwältin Radhia Nasraoui, den Gründer und Direktor des Arabic Network for Human Rights Information (ANHRI) Gamal Eid, den syrischen Menschenrechtsaktivisten Mazen Darwish, die iranische Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi und die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Kofi Annan hat den Roland Berger Preis für Menschenwürde durch sein eigenes Vorbild geprägt, das uns auch in Zukunft weiter leiten wird.

19. August 2018
Prof. Dr. h.c. Roland Berger und das Team der Roland Berger Stiftung

Bildquelle: Getty Images

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