Im Zeichen der Menschenwürde

Tagtäglich werden die Menschenrechte in vielen Teilen der Welt missachtet und mit Füßen getreten. Mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde würdigt die Roland Berger Stiftung weltweit Menschen und Organisationen, die sich konsequent dem Kampf gegen jede Form der Menschenrechtsverletzung verschrieben haben. In ihrem unermüdlichen Einsatz für den Schutz der Menschenwürde und den toleranten, friedvollen Umgang miteinander lassen sie sich durch Unverständnis, Rückschläge und manchmal sogar lebensgefährliche Bedrohungen nicht von ihrem Weg abbringen. Der Roland Berger Preis für Menschenwürde unterstützt sie dabei, ihr Anliegen durchzusetzen.

2019 möchten wir mit dem Preis Akteure in Europa auszeichnen. Anlass ist unsere Sorge um die Stabilität unserer europäischen Demokratien im Kontext einer sich gravierend verändernden Weltordnung. Wir beobachten beunruhigt, wie in vielen europäischen Ländern der Rechtspopulismus erstarkt; wie in einigen Ländern die Versuche zunehmen, die Pressefreiheit einzuschränken; wie Hasskommentare sowie Fake News den sozialen Zusammenhalt gefährden. Wir glauben jedoch an die Kraft der Bildung. An das Engagement von Jugendlichen. Wir sehen, dass sich zahlreiche Menschen für den Erhalt eines weltoffenen, demokratischen, ja, menschenwürdigen Europas einsetzen. Dieses Engagement möchten wir sichtbar machen, indem wir herausragende Beispiele transeuropäischen Engagements mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde auszeichnen.

Empfehlen Sie uns Kandidaten für den Roland Berger Preis für Menschenwürde 2019

News

Die Roland Berger Stiftung steht in engem Kontakt zu ihren bisherigen Preisträgern und berichtet regelmäßig über deren aktuellen Projekte. Hier können Sie sich über die Menschenrechtsarbeit unserer Preisträger informieren und alle News rund um den Roland Berger Preis für Menschenwürde nachlesen.

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Menschenwürdepreis Stiftung

Mazen Darwish erhält Shalompreis der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Der Shalompreis 2018 der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt geht an das von Mazen Darwish gegründete „Syrian Center for Media and Freedom of Expression“ (SCM). Der „Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt“ würdigt den unermüdlichen Einsatz des 2004 gegründeten Zentrums für die Meinungs- und Medienfreiheit sowie für den zivilgesellschaftlichen Wandel zu einer Demokratie in Syrien. 

Zur feierlichen Preisverleihung am 23. Juni 2018 nahm Yara Bader den Preis stellvertretend für ihren terminlich verhinderten Mann entgegen. Oberbürgermeister Andreas Steppberger, Schirmherr der Shalom-Aktion, überreichte ihr eine bronzene Friedenstaube des Landshuter Künstlers Richard Hillinger. 

Über den Arbeitskreis Shalom
Seit 1981 setzt sich der Arbeitskreis Shalom Gerechtigkeit und Frieden an der KU Eichstätt-Ingolstadt für die Menschenrechte ein. Der Arbeitskreis wird seit seiner Gründung ausschließlich von Ehrenamtlichen, hauptsächlich von Studierenden sowie Eichstätter Bürgern, getragen. Ziel des Arbeitskreises ist es, einen Beitrag für die Wahrung der Menschenrechte und den weltweiten Frieden zu leisten. 

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