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Koch-Seminare

Was gibt’s heute zum Mittagessen? Wie sieht ein gesundes Frühstück aus? Wer ist eigentlich dieser „Bio“ und was bedeutet „Fairtrade“? Warum kann es besonders sinnvoll sein, regionale Produkte zu kaufen und welche Vorteile haben eine vegetarische oder vegane Ernährung? Diesen und vielen weiteren Fragen begegnen wir in den Kochseminaren unserer Stiftung.

Im Seminar kommen dann alle zusammen und sie informieren sich gegenseitig über ihre neuen Erkenntnisse: Skyr punktet mit einem hohen Proteingehalt und liefert das für den Knochenaufbau benötigte Calcium. Die Beta-Glucane aus den Haferflocken regulieren unseren Blutzucker- und Cholesterinspiegel, verbessern die Darmgesundheit und aktivieren das Immunsystem. Wir staunen: Es gibt Lebensmittel, die vor Stress schützen und andere, die unsere Gehirnleistung fördern. Vielleicht hilft das ja sogar bei der nächsten Mathearbeit. Schön wäre es ja...

Darüber hinaus findet ein Austausch zu den ökonomischen Aspekten statt: Das Olivenöl zum Beträufeln des Backgemüses ist teuer, kann aber für eine Vielzahl von Gerichten verwendet werden. Auch das Bio-Gemüse ist nicht günstig, macht aber nachhaltig satt und sticht damit jedes Fast-Food. Wir vergleichen: Wo kann man die erschwinglichsten Nüsse und Samen für das morgendliche Müsli kaufen? Gibt es eine Möglichkeit, die Kosten für die, für den Kräuterquark benötigten, Kräuter zu minimieren? Schnittkräuter sind ja langfristig viel teurer als die Kräuter im Topf. So entstand die Idee für eine Kräutergarten-AG.

Beim nächsten Treffen werden die Stipendiaten zu richtigen kleinen Bäckern und backen ihr eigenes Brot. Dazu wird es selbst gemachten Humus und Guacamole geben. Im darauffolgenden Kochseminar stehen gesunde Snacks wie Proteinriegel und Energy Balls auf der Agenda.

Besonders viel Spaß macht natürlich das gemeinsame Schnippeln, Anrichten und Schmausen. Wenn das Essen fertig ist, hält jeder sein Werk noch einmal in die Kamera, sodass man über die farbenfrohen Kreationen der anderen staunen kann. Dann wünschen sich alle einen „Guten Appetit!“ und probieren ihr eigenes Essen. Stolz und zufrieden wird nun gespeist und kommentiert, sodass man für einen Moment fast den Bildschirm vergisst und das Gefühl entsteht, man würde gemeinsam an einer Tafel sitzen. Wie wohltuend!

Auch in unseren anderen Regionen wird fleißig gekocht und gebacken. So veranstaltet Sozialpädagogin Isabella Metzger mit der Profilklasse in Nürnberg regelmäßig Kochseminare gegen die Langeweile im Lockdown. Freitags um 13:30 treffen sich die Fünftklässler vom Dürer Gymnasium zum gemeinsamen Kochen und Backen. Da die Kinder meistens viele Fragen haben, wurden die Kochnachmittage in mehrere Gruppen von jeweils sechs bis sieben Stipendiaten aufgeteilt. „So ist es übersichtlicher und keiner muss lange auf eine Antwort warten“ sagt Isabella Metzger zufrieden. Außerdem kann sie mit Stolz berichten: „Die angebotenen Kurse sind freiwillig, aber bisher waren immer alle Kinder der Klasse dabei.“

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