Die Stiftung

Seit wann gibt es die Roland Berger Stiftung?

Die Roland Berger Stiftung wurde im März 2008 in München als rechtsfähige bürgerliche Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet. Stifter ist Prof. Dr. h.c. Roland Berger, der das Stiftungskapital in Höhe von 50 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zur Verfügung gestellt hat.

Was sind die Ziele der Roland Berger Stiftung?

Das allübergreifende Ziel der Stiftung ist Chancengerechtigkeit. Diesem Leitgedanken sind die zwei Stiftungszwecke verpflichtet. Mit dem Deutschen Schülerstipendium werden begabte, leistungswillige und engagementbereite Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen gefördert. Mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde werden weltweit Personen und Organisationen ausgezeichnet und unterstützt, die sich auf vorbildliche Weise – und häufig unter Einsatz ihres eigenen Lebens – für die Menschenrechte einsetzen.

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Das Schülerstipendium

Wer kann sich um das Deutsche Schülerstipendium bewerben?

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die eine Partnerschule des Deutschen Schülerstipendiums besuchen und die Kriterien erfüllen. Das sind begabte, leistungswillige und engagementbereite Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen. Sie werden von ihren Lehrkräften für eine Förderung vorgeschlagen.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich keine Partnerschule besuche?

Derzeit können sich nur Kinder und Jugendliche an Partnerschulen bewerben.

Woher weiß ich, welche Schule eine Partnerschule ist?

Auf unserer Homepage sind die Partnerschulen in ganz Deutschland aufgeführt. Sollten neue Schulen in das Netzwerk aufgenommen werden, werden sie in unserer Liste ergänzt, so dass immer der aktuelle Stand auf der Homepage einzusehen ist.

Sieht das Deutsche Schülerstipendium eine finanzielle Unterstützung vor?

Im Rahmen des Deutschen Schülerstipendiums werden ausschließlich Bildungsleistungen finanziert, aber es gibt keine Bargeldzahlungen.

Wie sucht die Stiftung die Mentoren für die Stipendiaten aus?

Die Roland Berger Stiftung sucht die Mentoren extrem sorgfältig aus. Mentor kann man nur mit persönlicher Empfehlung werden und selbstverständlich ist die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses Pflicht.

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Der Menschenwürdepreis

Wie werden die Preisträger des Roland Berger Preises für Menschenwürde ausgewählt und durch wen?

Die Preisträger werden in einem fünfstufigen Auswahlverfahren ermittelt: Die Stiftung recherchiert eigenständig geeignete Kandidaten und spricht weltweit renommierte Menschenrechtsorganisationen an, die weitere Kandidaten vorschlagen. Der Vorstand der Roland Berger Stiftung prüft die Gesamtliste der gesammelten Vorschläge und empfiehlt dem Kuratorium daraus eine Vorauswahl von 20 bis 30 Kandidaten (Longlist). Das Kuratorium wählt aus der Longlist fünf bis zehn Kandidaten aus (Shortlist) und nominiert diese für den Preis. Nachdem das Auswärtige Amt die nominierten Kandidaten geprüft hat, bestimmt das Preisvergabekomitee der Stiftung den Preisträger.

Ist es möglich, einen Preisträger vorschlagen?

Die Stiftung freut sich jederzeit über Hinweise zu geeigneten Kandidaten für den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Jede Person und Institution weltweit kann der Stiftung Kandidaten schriftlich vorschlagen. Diese werden dann von der Stiftung eingehend geprüft. Sich selbst um den Preis zu bewerben oder seine eigene Organisation vorzuschlagen ist nicht möglich.

Wie viele Preisträger gab es bisher und welche waren das?

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Roland Berger Stiftung insgesamt 17 Personen und Organisationen aus allen Teilen der Welt mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde ausgezeichnet: Die Frauenrechtlerin Ann-Marie Caulker aus Sierra Leone, die tansanische NGO Talent Search and Empowerment, den deutsch-irakischen Verein WADI e.V., die maltesische Rechtsanwältin Dr. Katrine Camilleri, die eritreisch-¬italienische Menschenrechtlerin Dr. Alganesc Fessaha, das kongolesische Schulprojekt „Petite Flamme“, die indische NGO „Jagori“, die pakistanische Anwältin Dr. Asma Jahangir, das „Afghan Women’s Network“, das Jüdische Museum Berlin, die tunesische Rechtsanwältin Radhia Nasraoui, das in Kairo ansässige „Arabic Network for Human Rights Information“ mit seinem Gründer und Direktor Gamal Eid, der syrische Rechtsanwalt und Journalist Mazen Darwish, Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl, die Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi aus dem Iran, die internationale Organisation „Reporter ohne Grenzen“ sowie Somaly Mam aus Kambodscha.

Wofür haben die bisherigen Preisträger das Preisgeld verwendet?

Hier finden Sie eine Übersicht der Projekte, die unsere Preisträger mit dem Preisgeld bisher realisiert haben.

Wie unterstützt die Stiftung ihre Preisträger?

Neben der finanziellen Unterstützung durch das Preisgeld begleitet die Roland Berger Stiftung die Preisträger über viele Jahre hinweg und unterstützt sie auch konzeptionell und strategisch bei ihrer Menschenwürdearbeit.

Wie hoch ist das Preisgeld?

Die Höhe des Preisgelds variiert. Bei der letzten Preisverleihung wurden Preisgelder in Höhe von 150 Tsd. Euro ausgezahlt.

Wann findet die nächste Preisverleihung statt?

Die nächste Preisverleihung ist für Frühjahr 2019 geplant. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

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