Schülerstipendium

Auf dem Weg zu digitaler Souveränität


Mentorentreffen 20./21. Oktober 2018

Beim Treffen der Mentorinnen und Mentoren der Roland Berger Stiftung in Kassel ging es diesmal um die Frage, wie Kinder und Jugendliche als „digital natives“ heranwachsen.  

Wer ständig im Netz surft, immer online und auch sonst „digital unterwegs“ ist, muss sicher zu navigieren wissen. Digitale Souveränität gehört deshalb zu den Schlüsselkompetenzen im Curriculum des Deutschen Schülerstipendiums der Roland Berger Stiftung: Bereits im Grundschulalter stehen kindgerechte Workshops im Codieren und Programmieren auf dem Programm. Ein „Internet-Führerschein“ soll die kindliche Urteilsfähigkeit gegenüber Netzinhalten stärken. Außerdem werden innovative digitale Lernprogramme vorgestellt und in den Schüleralltag integriert. 

Für die Mentorinnen und Mentoren der Roland Berger Stiftung ergibt sich daraus eine besondere Herausforderung. Einerseits sind die „Älteren“ praktisch und technisch oft weitaus weniger versiert, als die „digital natives“. Andererseits können und sollen Mentoren ihre Lebenserfahrung und ihre Medienkompetenz einbringen, um die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu souveränen Akteuren der Digitalisierung zu begleiten.

Das Interesse der Mentorinnen und Mentoren an den Fachvorträgen im Kasseler Hotel Grand la Strada war entsprechend groß. Professor Heiner Böttger von der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt referierte über „Mythen und Fakten bei der Nutzung digitaler Medien“. Weiter ging es in Workshops, in denen die Mentoren u.a. selbst digitale Lernprogramme kennenlernen und ausprobieren konnten.

Rund 100 Mentorinnen und Mentoren waren nach Kassel gekommen, um sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. „Ein voller Erfolg und ein Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Souveränität, auch für die Älteren unter uns“, resümierte Barbara Loos, Gesamtkoordinatorin des Mentorenprogramms.

 

Bild: Clickdealer