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Life goes on -
Tanzen kann man immer!


Bühne frei für Chioma, Mariya, Reem, Jafar und Tom! Auch ohne große Feier sollten die Absolventen der letzten Jahrgangsstufe in der Region Nord etwas Unvergessliches erleben.
So entstand ein Tanzstück, das am 2. August in Hamburg aufgeführt wurde.

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Wie tanzt man miteinander, wenn Covid-19 Abstand gebietet und körperliche Berührungen tabu sind? Dieser Aufgabe stellten sich fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten: Chioma, Mariya, Reem, Jafar und Tom. Unter Leitung der Tänzer und Choreographen Alan Brooks und Magdalena Padrosa erarbeiteten sie in einer Hamburger Turnhalle eine ganz besondere Performance. Unter Wahrung der Distanz, aber mit viel Emotion und Ausdruckskraft.

„Life goes on“,

sagte Alan Brooks, der bereits mehrere Tanzprojekte für die Roland Berger Stiftung geleitet hat und dabei auch glanzvolle Aufführungen vor großem Publikum auf die Bühne brachte: „Tanzen ist nichts anderes als nonverbale Kommunikation. In diesen Zeiten, in denen wir keine Hände schütteln und uns nicht umarmen sollen, ist Tanzen noch wichtiger als sonst. Denn es ist ein ganz ausgezeichneter Weg, um unsere Gefühle mitzuteilen.“

„Wir wollten uns in diesen seltsamen Zeiten von unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem ganz besonderen, letzten Seminar verabschieden“, erklärte Julia Saßmannshausen, die die über mehrere Tage andauernden Proben als regionale Projektkoordinatorin NORD organisierte und begleitete: „Auch die Choreographie musste natürlich die Abstandsregeln respektieren. Damit ist diese Performance auch ein Zeitdokument.“

„Nach den trockenen letzten Monaten mit viel Lernen war es genau das Richtige.“

 

Stipendiatin Chioma räumte ein, dass sie sich ein solches Projekt vorher kaum zugetraut hätte. „Es passt ganz gut, dass dieses Seminar am Ende meines Stipendiums stand“, so die stolze Abiturientin. „Nach den trockenen letzten Monaten mit viel Lernen war es genau das Richtige.“ Nur ein Teil der Bewegungen wurde vorgegeben, den größeren Part erarbeiteten sich Tänzerinnen und Tänzer durch Improvisation und hartes Üben. Für Tanz-Debütantinnen wie Chioma eine willkommene Herausforderung.

Aufgeführt wurde das Stück schließlich vor einem kleinen, aber feinen Kreis: Vor Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie ihren Mentorinnen und Mentoren der Region NORD. Mit dabei waren auch Dr. Dr. Farideh und Dieter Benecke, die nicht nur zu den Förderern der Stiftung gehören, sondern sich auch im Rahmen eines Mentorats persönlich engagieren. Wesentlich zum Erfolg beigetragen hatte auch die Volkswagen Belegschaftsstiftung, die als Förderin der Roland Berger Stiftung großen Anteil an diesem außergewöhnlichen Projekt nahm.