Die Philosophie des Flüchtlings­programms

Als gemeinnützige Einrichtung mit jahrelanger Erfahrung in der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startchancen sieht es die Roland Berger Stiftung als ihre Aufgabe und Verantwortung an, unbegleitete Minderjährige dabei zu unterstützen, in Deutschland Fuß zu fassen. Als freier Träger der Jugendhilfe richtet die Stiftung betreute Wohngruppen für diese besonders schutzbedürftige Flüchtlingsgruppe ein. Derzeit betreibt die Stiftung ein Haus in Ingolstadt und eines in Kassel. Die erste vollbetreute Einrichtung wurde im Mai 2015 in Ingolstadt eröffnet, seither haben dort junge Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, Gambia, Pakistan, Somalia und Syrien ein neues Zuhause gefunden.



Die Roland Berger Stiftung unterstützt die Jugendlichen mit einem bildungsfokussiertem Förderprogramm, das auf den zehn Lernbereichen des Deutschen Schülerstipendiums basiert und weiterentwickelt wurde. Ziel ist es, den Jugendlichen eine neue Heimat zu geben, ihnen einen bildungsgerechten Schulabschluss zu ermöglichen und ihnen so Wege zu einem eigenverantwortlichen Leben in Deutschland zu ebnen.



Teil des Förderprogramms sind Praktika in Unternehmen und Betrieben vor Ort, die ihnen Einblicke in die Arbeitswelt eröffnen. Zudem nehmen sie am Seminarprogramm des Deutschen Schülerstipendiums teil. Ehrenamtliche Mentoren stehen den jungen Flüchtlingen zur Seite und unterstützen sie dabei, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden und einzuleben.  


Kompetenzzentrum Flucht und Migration

Die Roland Berger Stiftung kooperiert mit ihrem Flüchtlingsprogramm mit dem interdisziplinären Kompetenzzentrums Flucht und Migration der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), in das die Roland Berger Stiftung ihre Erfahrung aus dem Stipendium und der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen einbringt. Der bewährte Ansatz der Stiftung, den Bildungsbegriff nicht auf vornehmlich in der Schule vermitteltes Wissen und Können zu beschränken, soll im Rahmen eines Bildungsplans nun auch auf die Ausbildung und Entwicklung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen übertragen werden, um so einen Verständnis- und Annäherungsprozess zwischen den kulturellen Erwartungen der Jugendlichen und denen der deutschen Gesellschaft einzuleiten und zu begleiten.

Das Förderprogramm für junge unbegleitete Flüchtlinge

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Ansprechpartner

Andrea Pauline Martin

Vorstand Geschäftsführerin gGmbH

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Roland-Berger-Stiftung
Lehrer-Wirth-Str. 4
81829 München

Telefon: +49 89 9544526 20
Fax: +49 89 9544526 1120
info@rolandbergerstiftung.org

Dr. Tobias Raffel

Vorstand Geschäftsführer gGmbH

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Roland Berger Stiftung
Lehrer-Wirth-Str. 4
81829 München

Telefon: +49 89 9544526 20
tobias.raffel@rolandbergerstiftung.org

Susanne Streicher

Referentin des Vorstandes
Geschäftsführerin gGmbH

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Roland Berger Stiftung
Lehrer-Wirth-Str. 4
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Fax: Fax: +49 89 9544526 1126
susanne.streicher@rolandbergerstiftung.org