Die Gremien

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Das Kuratorium

Das Kuratorium entscheidet satzungsgemäß in allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Stiftung.

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Prof. Dr. h.c. Roland Berger

Vorsitzender

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Prof. Dr. h.c. Roland Berger ist Gründer und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Münchner Strategieberatung Roland Berger GmbH. Er hat in München und in Hamburg Betriebswirtschaft studiert.

Vor der Gründung seiner Strategieberatung 1967 war Roland Berger als Berater, zuletzt als Partner, bei einer der führenden amerikanischen Beratungsgesellschaften in Mailand und Boston tätig. Die von ihm gegründete Unternehmensberatung ist heute mit 50 Büros in 34 Ländern und über 2400 Mitarbeitern eine der weltweit führenden Strategieberatungen und berät internationale Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen.

Roland Berger ist Mitglied verschiedener Aufsichts- und Beiräte von nationalen und internationalen Unternehmen, Stiftungen und Organisationen; derzeit bei der Schuler AG, Göppingen, Rocket Internet SE, Berlin, Banzai S.p.A. Mailand, Geox S.p.A., Biadene di Montebelluna und China Mensheng Investment, Shanghai. Weiterhin ist er als Investor tätig – auch in zahlreichen Unternehmen und Start-Ups.

Roland Berger war Lehrbeauftragter für Marketing und Werbung an der Technischen Universität München und als Gastprofessor an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wo er seit 2009 eine Honorarprofessur für Betriebswirtschaft und Unternehmensberatung hält. Er ist Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung (Freunde des ifo Instituts) und Mitglied des Advisory Boards der europäischen Business School INSEAD in Fontainebleau (Frankreich) und der Bocconi Universität in Mailand.

Als Mitglied zahlreicher Expertengruppen hat er bereits verschiedene Regierungen beraten. Neben vielen deutschen Landes- und Bundesregierungen war er auch z.B. im „Globalization Council Portugal“ und in der High Level Group on Administrative Burdens der EU-Kommission.

Roland Berger war von 1996 bis 2015 Honorargeneralkonsul der Republik Finnland in den Freistaaten Bayern und Thüringen und ist seit 2015 Honorarkonsul der Republik Singapur in Bayern.

2008 gründete er die Roland Berger Stiftung und ist Vorsitzender des Kuratoriums. Die Stiftung ist dem weltweiten Schutz der Menschenwürde verpflichtet. Im Rahmen des Deutschen Schülerstipendiums fördert die Stiftung begabte, engagierte und lernwillige Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen. Seit 2015 fördert die Stiftung auch junge Flüchtlinge in einem bildungsfokussierten Programm.

 

 

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Karin Berger

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Die Redakteurin Karin Berger setzte sich schon früh für die Förderung von Kindern und Jugendlichen ein, zunächst in Westfalen als Mitglied des Deutschen Kinderschutzbundes NRW e.V. Bereits 1976 stellte sie als Mitglied des Kulturkreises im BDI Stipendien und Ateliers für Kunststudenten zur Verfügung. 1992 gründete sie die Stiftung Gustav Mahler Jugendorchester, die hochbegabte junge Musiker aus 26 europäischen Ländern fördert, indem sie ihnen durch Aufnahme in das von Claudio Abbado gegründete Orchester den Start in eine erfolgreiche Berufskarriere ermöglicht.

In Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper in München unterstützt sie im Rahmen von Festspiel+ innovative junge Künstler in Musik und bildender Kunst.

Karin Berger ist Kuratoriumsmitglied des Vereins zur Förderung der Alten und Neuen Pinakothek München e.V. sowie Mitglied im Kuratorium der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Sie war Gründungsmitglied im Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und der Stiftung Mahler Chamber Orchestra.

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Botschafter Prof. Dr. Harald Braun

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Nach Studium von Volkswirtschaft und Geschichte in Tübingen und New York sowie anschließender Promotion trat Prof. Dr. Harald Braun 1981 in den Auswärtigen Dienst ein und war u. a. an den Botschaften in Beirut und London sowie in der Personalabteilung des Auswärtigen Amts in Bonn tätig.

Von 1991 bis 1992 war Prof. Dr. Braun deutscher Botschafter in Burundi, von 1992 bis 1994 Büroleiter des früheren Außenministers Hans-Dietrich Genscher. Nach fünf Jahren als Gesandter und Leiter der Politischen Abteilung der Botschaft Washington war Prof. Dr. Braun im Bundeskanzleramt von 2003 bis 2005 Leiter der Gruppe Außen- und Sicherheitspolitik.

Danach führte ihn sein Berufsweg in die Privatwirtschaft: von 2005 bis 2008 war Prof. Dr. Braun Corporate Senior Vice President der Siemens AG in München, verantwortlich für den Zentralbereich Konzernpolitik und Außenbeziehungen. Seit März 2008 ist er zudem Honorarprofessor an der State University of New York at Stony Brook.

2008/2009 Gesandter und Ständiger Vertreter an der Botschaft Paris, danach als Ministerialdirektor Leiter der Zentralabteilung des Auswärtigen Amts in Berlin.

Von Juli 2011 bis Januar 2014 war Prof. Braun Staatssekretär des Auswärtigen Amts mit den Aufgabenschwerpunkten Internationale Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Recht, Auswärtige Kulturpolitik und Management des Auswärtigen Dienstes, einer Organisation mit 12.000 Mitarbeitern an weltweit rund 230 Standorten und einem Budget von über 3 Mrd. Euro.

Seit März 2014 ist Professor Braun als Botschafter Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York.

 

 

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Dr. rer. nat. Jürgen Hambrecht

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Jürgen Hambrecht, geboren 1946 in Reutlingen, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er promovierte 1975 in Chemie an der Universität Tübingen. Dr. rer. nat. Jürgen Hambrecht war mehr als 35 Jahre in unterschiedlichen Aufgabengebieten weltweit für BASF tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender von 2003 bis zu seinem Ruhestand im Mai 2011. Jürgen Hambrecht ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fuchs Petrolub AG und Mitglied im Aufsichtsrat der Daimler AG und der Lufthansa AG.

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Dr. jur. Dirk Ippen

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Dr. Dirk Ippen, geboren 1940 in Rüdersdorf bei Berlin, absolvierte das Abitur am altsprachlichen Burggymnasium in Essen und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Freiburg, Hamburg und Münster. 1967 promovierte er zum Dr. jur. Nach dem Eintritt 1968 in das ererbte Verlagsunternehmen Westfälischer Anzeiger, Hamm/Westfalen fungierte er 1972 bis 1977 zugleich als Chefredakteur und baute dieses zur Lokal-Zeitungsgruppe mit Aktivitäten in Westfalen, Niedersachsen und Hessen (Offenbach) aus. 1982 bis 2000 war er geschäftsführender Gesellschafter des Münchener Zeitungs-Verlags und baute die „Mediengruppe Münchener Merkur/tz“ mit vielfältigen Aktivitäten in Oberbayern und im Allgäu auf. 2002 erfolgte die Übernahme der Dierichs Medien-Gruppe, Kassel, mit dem Flaggschiff „Hessische Allgemeine“ (HNA). 

Im Jahr 2000 gründete er die gemeinnützige Ippen Stiftung für kulturelle und soziale Anliegen in den Erscheinungsorten der Zeitungen.

Dr. Dirk Ippen ist verheiratet und hat drei Söhne.

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Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen

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Die Juristin Cornelia Quennet-Thielen arbeitete zunächst als Richterin im Landesdienst Rheinland-Pfalz, bis sie 1985 Persönliche Referentin des rheinland-pfälzischen Umwelt- und Gesundheitsministers Prof. Dr. Klaus Töpfer wurde.

In dieser Funktion wechselte sie 1987 mit ihm ins Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nach Bonn. Später leitete sie das Referat für internationale Zusammenarbeit und die Unterabteilung für Grundsatzfragen. Cornelia Quennet-Thielen war deutsche Verhandlungsführerin für die Klimarahmenkonvention und das Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen.

2004 wechselte sie ins Bundespräsidialamt als Abteilungsleiterin Inland und zuletzt stellvertretende Chefin mit Verantwortung für die Zentral- und Rechtsabteilung. Seit 2008 ist Cornelia Quennet-Thielen Staatssekretärin und Amtschefin im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle

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Wolfgang Reitzle ist der ehemalige Vorsitzende des Vorstands der Linde AG und einer der renommiertesten Manager Deutschlands.

Der promovierte Ingenieur ist 1976 in die BMW AG eingetreten, für die er 23 Jahre tätig war, davon 13 Jahre als Mitglied des Vorstands.

Von 1999 bis 2002 fungierte Wolfgang Reitzle als Group Vice-President für die Ford Motor Company und war gleichzeitig Chairman und CEO der Premier Automotive Group, London.

Im Mai 2002 wechselte er in den Vorstand des DAX-30-Konzerns Linde, dessen Vorsitz er 2003 übernahm. Innerhalb kürzester Zeit formte Prof. Dr.-Ing. Reitzle aus dem traditionellen Mischkonzern deutscher Prägung ein fokussiertes, weltweit führendes, innovatives Gase- und Anlagenbau-Unternehmen. Im Jahr 2006 wurde er zum Manager des Jahres gekürt.

Im Oktober 2009 wurde Reitzle zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Continental AG ernannt.

Wolfgang Reitzle ist seit 2005 Honorarprofessor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München.

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Georg von Werz

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Georg von Werz, 1948 in München geboren, absolvierte das Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium und studierte anschließend Jura in München und Regensburg. Nach dem Referendariat war er zunächst bis 1976 als Rechtsanwalt bei Nath, Schilling & Partner tätig. Danach folgte eine dreijährige Tätigkeit als Syndikus und Geschäftsführer bei Trans Atlantic Consultants in New York. Ab 1979 war Georg von Werz als Projektentwickler (Umbau von Gewerbeimmobilien in Wohnungen, sog. "loft conversions") und Immobilieninvestor selbständig tätig. 1982 gründete er die TMW Immobilien AG, deren Vorstandsvorsitz für die USA er innehatte. 1999 weitete die TMW Immobilien AG ihre Geschäfte nach Asien aus. 2003 kam es zum Zusammenschluss der TMW mit dem Immobiliengeschäft der amerikanischen Versicherung und Asset Management Gesellschaft Prudential zur Pramerica Real Estate Investors AG. 2013 schied Georg von Werz aus der Gesellschaft aus. Seitdem ist er als privater Investor im Immobilienmarkt und bei Private Equity aktiv (mit Schwerpunkt auf ressourcenschonenden Technologien und Medizintechnik).
Georg von Werz ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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Marie M. Warburg, MD

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Ulrich Wilhelm

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Ulrich Wilhelm, 1961 geboren in München, hat 1983 die Deutsche Journalistenschule mit dem Redakteursdiplom abgeschlossen. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau und München. Während des Studiums arbeitete er als freier Journalist, zuletzt in der Chefredaktion des Bayerischen Rundfunks. 1991 trat der Volljurist in den Staatsdienst ein, zunächst im Bayerischen Staatsministerium des Innern. 1993 wechselte Wilhelm in die Bayerische Staatskanzlei und wurde 1999 Pressesprecher des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung. 2004 wurde Wilhelm Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 2005 wechselte er nach Berlin. Dort wurde er Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher im Rang eines beamteten Staatssekretärs. Im Mai 2010 wählte ihn der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks mit 40 von 44 Stimmen zum Intendanten. Wilhelm legte seine Regierungsämter nieder. Im Februar 2011 hat Ulrich Wilhelm sein Amt als Intendant des BR angetreten.

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Prof. Dr. Ludger Wößmann

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Ludger Wößmann ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Bildungsökonomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitet gleichzeitig das ifo Zentrum für Bildungs- und Innovationsökonomik.

Nach dem Studium in Marburg, Canterbury und Kiel promovierte er in Kiel und habilitierte sich an der Technischen Universität München. Von 1999-2003 arbeitete er am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, seit 2004 ist er Bereichsleiter am ifo Institut in München. Gastprofessuren führten ihn unter anderem an die Universitäten Harvard und Stanford. Wößmann ist Fellow der International Academy of Education, Koordinator des Europäischen Expertennetzwerks Bildungsökonomik (EENEE) und Mitglied zahlreicher Beratungsgremien im Bereich von Bildung und Ökonomie.

Für seine Forschungen über die Effizienz und Chancengleichheit von Bildungssystemen wurde er unter anderem mit dem Choppin Memorial Award der International Association for the Evaluation of Educational Achievement, dem Young Economist Award der European Economic Association und dem EIB Prize der European Investment Bank ausgezeichnet.