Roland Berger Preis für Menschenwürde

"Die Würde des Menschen ist unantastbar" - so steht es in der Präambel des deutschen Grundgesetztes und in unzähligen internationalen Verträgen. Dennoch wird die Würde des Menschen immer wieder missachtet, und zwar in vielen Ländern dieser Welt.

Im 20. Jahrhundert war es nicht zuletzt der deutsche Staat, der während des Holocausts und zweier Weltkriege die Würde des Menschen auf grausame Weise und nachhaltig verletzt hat. Es entspricht deshalb dem Wunsch des Stifters, dass sich diese Stiftung aus Deutschland heraus weltweit für Menschenwürde, ihre Achtung, ihren Schutz und ihre Verwirklichung einsetzt.

Der Roland Berger Preis für Menschenwürde soll das Bekenntnis aller Deutschen zur Menschenwürde dokumentieren: Er ehrt Personen, Institutionen oder Gemeinschaften, die sich vorbildlich und erfolgreich für Menschenwürde einsetzen und Völkerverständigung, Toleranz und eine freie und friedliche Gesellschaft fördern.

Der Roland Berger Preis ist mit bis zu einer Million Euro dotiert. Das Preisgeld ist zweckgebunden.

Dem Stiftungszweck entsprechend soll beispielhaftes Engagement mit diesem Preis öffentlich gewürdigt und finanziell unterstützt werden. Wunsch des Stifters ist, dass andere Menschen dem Vorbild folgen und sich für Menschenwürde und Menschenrechte weltweit einsetzen.