Preisverleihung
Die Roland Berger Stiftung hat am 24. November 2008 erstmals den mit einer Million Euro dotierten "Roland Berger Preis für Menschenwürde" vergeben. In einer feierlichen Zeremonie in Berlin überreichte Bundespräsident Horst Köhler den Preis an die Kambodschanerin Somaly Mam.Mit dem Preis ehrt die Roland Berger Stiftung den Einsatz der Preisträgerin und ihrer Somaly Mam Foundation gegen sexuelle Sklaverei und Menschenhandel von Kindern, Jugendlichen und Frauen, vor allem in Südostasien. Das Preisgeld in Höhe von einer Million Euro ist zweckgebunden für die Fortsetzung und den Ausbau dieser Arbeit.
Wie wichtig das Engagement von Somaly Mam ist, zeigt eine Dokumentation der Roland Berger Stiftung:
Sklaverei und Menschenhandel florieren heute mehr denn je. Weltweit sind Millionen Menschen Opfer: Vor allem Kinder und Frauen werden in die Prostitution verkauft oder müssen als moderne Sklaven auf Feldern, in Fabriken, Minen und Manufakturen unter oft miserablen Bedingungen schuften. In den letzten Jahren hat diese Entwicklung sich deutlich verschärft. Das Volumen des Menschenhandels hat sich seit Mitte der 1990er Jahre weltweit mindestens vervierfacht, so dass er heute neben Waffen- und Drogenhandel zu den drei größten kriminellen Betätigungsfeldern gehört.
Die feierliche Preisverleihung wurde in voller Länge aufgezeichnet und ist im Internet sowie per Satellit live übertragen worden. Im Anschluss an die Veranstaltung stehen die Aufzeichnung in voller Länge sowie weiteres Filmmaterial und Videos zum kostenlosen Download zur Verfügung.

